Die VR Bank in Holstein setzt sich mit ihrem Bildungsförderprojekt „VR-DIGICATION“ weiterhin für ihre regionalen Grund- und weiterführenden Schulen ein.
„Mit „VR-DIGICATION" möchten wir den Fachlehrkräften, Kindern und Jugendlichen ein modernes Lehren und Lernen ermöglichen mit dem Ziel, über eine hochwertige Bildung und Chancengleichheit dem Fachkräftemangel entgegenzutreten“, so Stefan Witt, Vorstand der VR Bank in Holstein. „Im Jahr 2022 haben wir als erste Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein die Kooperation mit „VR-DIGICATION" gestartet. Seitdem haben wir ein Budget von rund 288.000 Euro aus dem Reinertrag unseres GewinnSparens für die Schulen in unserem Geschäftsgebiet zur Verfügung gestellt.“
Mit der Förderung stärken die Schulen gezielt ihren Unterricht in den Bereichen MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern ein noch praxisnäheres, zeitgemäßes und kreatives Lernen zu ermöglichen.
Die Schulen können die Fördermittel jeweils entsprechend ihrer individuellen pädagogischen Konzepte und Bedarfe einsetzen. So entstehen moderne Lernumgebungen, die den MINT-Unterricht nachhaltig bereichern. Geplant beziehungsweise ermöglicht werden unter anderem die Anschaffung von 3D-Scannern und 3D-Druckern, Programmier- und Lernrobotern wie dem „MatataLab“ sowie zusammenbaubaren Minirobotern wie den „M-Bots“.
Diese technischen Möglichkeiten eröffnen den Schulen neue Wege, um naturwissenschaftliche und technische Inhalte anschaulich, interaktiv und zukunftsorientiert zu vermitteln.
Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch die Chance, früh praktische Erfahrungen mit digitalen Technologien, Konstruktion, Programmierung und problemlösendem Denken zu sammeln. Die VR Bank in Holstein hat bis heute 18 Schulen in ihrem Geschäftsgebiet gefördert.
Im Falle der Elbschule Glückstadt wurde in zehn MatataLabs mit Ergänzungen, in zehn Bausätze für programmierbare Fahrzeuge sowie einen 3D-Drucker investiert. Die Beauftragte für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) und MINT-Lehrerin, Marijke Löffler, präsentierte mit einem Teil des Wahlpflichtkurses „Naturgesetzen auf der Spur“ der 7. Klasse den Einsatz der neu erworbenen Ausstattung. Die jungen Schülerinnen und Schüler mussten, nachdem sie sich mit dem Material vertraut gemacht hatten, für einen Leistungsnachweis anhand einer gestellten Aufgabe den Miniroboter dazu bringen, den vorgegeben Weg zu fahren.
Der Einsatz des Robotik-Materials dient dazu, das logische Denken bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern und im Ansatz die Bedeutung von Algorithmen zu verstehen.
Ausprobieren und anhand der beobachteten Ergebnisse Verständnis für naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten zu entwickeln, steht im Vordergrund des naturwissenschaftlichen Wahlpflichtkurses.
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